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Telemetrische Untersuchungen

Wir setzen verschiedene Methoden ein, um die Wanderbewegungen von Fischen individuell und automatisch zu erfassen. Telemetrie-Aufträge führen wir in der Regel von der Planung bis zur Analyse eigenständig durch. Dies umfasst Fang und Markierung der Fische, Installation der Antennen sowie Auswertung und Interpretation der Ergebnisse. Bei grösseren Aufträgen oder nach Wunsch des Auftraggebers können auch nur Teilbereiche durch die FishConsulting GmbH übernommen werden. 

Unser Spezialgebiet sind folgende Telemetrie-Methoden:

Laube mit PIT-TagLaube mit PIT-Tag

 

Radiosender in verschiedenen GrössenRadiosender in verschiedenen Grössen

PIT-Tagging
"PIT-Tags" sind passive Marken die keine Batterien benötigen. Ein markierter Fisch kann somit während seines ganzen Lebens individuell erkannt werden.  An fix installierten Antennen mit Readern werden alle Fische registriert, die diesen bestimmten Ort (z. B. eine Fischaufstiegshilfe) passieren. Mit mobilen Antennen können in kleineren bis mittleren Gewässern auch die momentanen Aufenthaltsorte markierter Fische bestimmt werden. Mit PIT-Tagging können grosse Mengen an Fischen markiert werden.

Beispiele: Rheinfelden, FIT-Hydro

 

Radiotelemetrie
Radiosender benötigen Batterien und haben somit eine begrenzte Lebensdauer. Dafür lassen sich Fische auch in grossen Gewässern jederzeit und genau orten. Bei grösseren Fischen können  Radio-sender verwendet werden, welche eine Laufzeit von mehreren Jahren aufweisen. Temperatur- und Drucksensoren können zusätzliche Informationen zum Verhalten der Fische speichern.

Radiotelemetrie kommt dann zum Einsatz, wenn weiträumige Wanderungen und breite Gewässer-areale überwacht werden sollen.

Beispiele: Flussforellen in der Aare, Äschen im Ticino